.

Wandertag der Gymnastikgruppe
vom 31.05.2011

Wie jedes Jahr kurz vor Saisonabschluß war unser Wandertag geplant. Immer wieder wurde die gleiche Frage gestellt: „Wo geht es denn hin?“ Stillschweigen der Organisatoren war die Antwort, so daß diesmal keiner wußte, was geplant war. Alle standen 19 Uhr erwartungsvoll auf dem Markt, aber wer nicht da war, das war Iris und Rita.
Oh wie war das Erstaunen groß, als plötzlich beide mit den 2 RSV-Bussen auf dem Markt vor fuhren. „Ja wo geht es denn heute hin?“ Antwort von Rita: „ Wir haben uns gedacht, wir machen eine Shoppingtour nach Prag, so gegen Mitternacht sind wir zurück!“ Lachen auf allen Seiten, aber geglaubt hat es keiner. Also alle einsteigen und los geht es. Unterwegs wurden immer wieder neue Ahnungen geäußert aber leider stimmten sie nicht. Unser Ziel war die Straußenfarm in Pappendorf.

 

Obwohl Pappendorf so nah bei Roßwein liegt, war ein großer Teil noch nicht dort. Trotz der späten Zeit (es war ja schon 19.30 Uhr) waren die Inhaber Familie Reißig, speziell Frau Reißig so nett, mit uns eine Führung zu machen. Es gab soviel interessantes zu hören und zu sehen, daß eine Stunde eigentlich viel zu kurz war. Die Schale eines Straußeneies durften wir in die Hand nehmen und hätten nie geglaubt, wir hart dieses sein kann. Frau Reißig erzählte uns dazu auch, daß bei Ihnen zum sonntäglichen Frühstücksei der Winkelschleifer auf dem Tisch liegt und ein Straußenei reicht um 20 Personen mit Rührei zu versorgen. Aus der Haut eines Straußes wird Leder hergestellt, was wir auch befühlen und anschauen durften und die Federn werden sogar im BMW-Werk eingesetzt.

 

 

 

Dann durften wir noch ein kleines gerade drei Tage altes Kücken streicheln.

 

Und nun nach den ganzen Erklärungen ging es zu den großen Straußen, diese waren auf uns genauso neugierig wie wir auf sie.

 

Hier wurde uns auch gezeigt, woran man ein männliches oder weibliches Tier erkennt. Auch so einige Verhaltensweisen und Besonderheiten und besondere Erlebnisse mit den Straußen erzählte uns Frau Reißig.

 

 

Durch die lustigen und interessanten Erzählungen von Frau Reißig war die Zeit so schnell vergangen und wir mußten uns sputen jetzt unseren Wanderweg an der Strigis entlang, in die Pappendorfer „Brauschänke“ in Angriff zu nehmen. Dort wurden wir schon vom Chef Herrn Oehme erwartet. Da ein Gewitter aufzog, setzten wir uns vorsichtshalber nicht in den schönen Biergarten. Jetzt schmeckte so ein kühles blondes besonders gut und Hunger hatten auch alle. Nachdem dann alle gegessen hatten, satt und zufrieden waren, traten wir nach 22 Uhr dieRückreise nach Roßwein an. Schon auf der Rückreise äußerte man sich über diesen wunderschönen Wandertag und da die Zeit auf dem Straußenhof nicht reichte, um auch den Hofladen zu besuchen, ist es doch für diese oder jene ein Grund, nochmals einen Besuch auf dem Straußenhof zu machen. Frau Reißig wird sich sicher freuen. Wir danken hiermit nochmals Frau Reißig für ihre tolle Ausführung und Herrn Oehme, welcher außer des leiblichen Wohles, die Führung auf dem Straußenhof organisiert hatte.Dieser Wandertag wird sicher allen Teilnehmern lange im Gedächtnis bleiben.

 

 



.